Eine Reise zu den Machern der Jeans
Jeder trägt sie, jeder mag sie: die Jeans ist nicht erst seit gestern salonfähig. Ursprünglich war eine Dienst eine robuste Arbeitsbekleidung und kam eigentlich nicht aus den USA. Levi Strauss gilt als Erfinder der Jeans und was fast niemand weiß: er war Deutscher! Er wurde in Franken geboren und wanderte im Jahre 1847 nach San Francisco aus. Für Goldgräber fertigte er damals eine robuste Arbeitsbekleidung an, die aus dem Stoff “Serge de Nîmes” bestand.
Doch das ist nicht die komplette Geschichte: zunächst schneidet er die Hosen aus braunem Segeltuch, erst kurz danach kam er auf die Idee den blauen Stoff zu benutzen. Die Idee, die Nähte mieten zu verstärken, um die Hosen robuster für die Arbeiter zu machen, hatte ein anderer. Zunächst benutzte man auch Schwabennähte zusammen mit den Mietern um die Hosen fertig zu stellen.
Die erste Firma in Europa, die Jeans herstellte, war ebenfalls Ostdeutschland. 1948 kam die blaue Jeans also zurück nach Deutschland, 1958 hieß diese Firma dann Mustang. Doch echte Amerikafans zieht es immer wieder an die Geburtsstätte der Jeans: nach San Francisco. Und auch wenn heute keine einzige Levi Strauss Jeans in den USA produziert wird, sondern in Fernost, findet man in San Franzisco immer noch genügend Zeitzeugen der Jeans.
Im “Jeffs Jeans Store” in San Francisco findet man seit 1970 einen Orginal Levi Strauss Jeansladen. Hier findet man eine riesige Auswahl an Jeans für die Frau und den Mann. Und hier und da er in der die Stadt an einen seiner bekanntesten Persönlichkeiten. Levi Strauss im Jahre 1902 in San Franzisco. Zu diesem Zeitpunkt führte er ein blühendes Unternehmen – die Nachfahren seiner vier Neffen leiten bis heute die Firma.
Und wer nicht so weit reisen möchte, der findet im fränkischen Buttenheim das Geburtshaus Levi Strauss. Dieses wurde zum einzigen deutschen Jeansmuseum umfunktioniert.
